Eine autonome
Forschungs­rakete aus Zürich

Konzeptstand · Phase 0 · 47.3763° N, 8.5477° O

Rund 8 Meter hoch, selbstständig bis ins All. Noch ganz am Anfang.

Forschung ins All. Ohne Riesen.

Eine Rakete muss nicht riesig sein, um Forschung ins All zu bringen. Unsere ist rund acht Meter hoch, steuert ihren Flug selbst und entsteht in Zürich.

Wir zeigen, woran wir arbeiten, nicht was schon fertig ist.

Acht Meter.
Auseinander­genommen.

Scroll weiter, und die Rakete zerlegt sich in ihre Baugruppen. Raster 1 m, der Mensch daneben ist 1,8 m gross.

Konzeptvisualisierung · Aufbau, Antrieb und Masse nicht final

POS. 01–14

Vom Triebwerk bis zur Spitze

Oben die Hüllen, auf der Achse das Innenleben. So wird sichtbar, was wo sitzt und wie die Baugruppen zusammengehören.

POS. 01–03

Nutzlast

Unter der zweiteiligen Nasenverkleidung sitzen die Experimente: Module auf drei Decks, darüber ein Messkopf mit Optik. Für sie fliegt die Rakete.

POS. 04–06

Avionik und Bergung

Flugrechner, Inertialsensorik, Navigation und Energieversorgung: Hier entsteht die Autonomie. Darüber liegen die Fallschirme, die alles zurückbringen.

POS. 07–10

Tanks und Drucksystem

Oxidator und Treibstoff in getrennten Tanks, dazwischen Drucktanks und Regler. Die Hülle trägt die Lasten und den Namen.

POS. 11–14

Antrieb

Schubgerüst, Brennkammer mit Kühlkanälen und Schubdüse. Vier Flossen halten die Rakete stabil auf Kurs.

Wieder zusammen­gesetzt.

Bereit für die nächste Etappe.

Sechs Ziele. Ein Flug.

Entwicklungsziele für eine kleine Rakete, die selbst entscheidet.

  • 01

    Autonome Flugführung

    Nach dem Start fliegt die Rakete ohne Fernsteuerung. Navigation, Lenkung und Regelung laufen an Bord in einem geschlossenen Kreis.

  • 02

    Acht Meter

    Klein genug für ein Hochschulprojekt, gross genug für echte Experimente. Kompakt heisst auch: schneller bauen, testen und lernen.

  • 03

    Forschungsnutzlast

    Der Zweck jedes Flugs: Experimente dorthin bringen, wo Messungen vom Boden aus nicht möglich sind.

  • 04

    Sensorik an Bord

    Inertialsensoren, Satellitennavigation, Luftdruck und Magnetfeld werden an Bord zu einem Bild des eigenen Zustands verrechnet.

  • 05

    Aus Zürich

    Entwickelt in Zürich. Von der ersten Skizze bis zur Rakete auf dem Prüfstand: das ist das Ziel.

  • 06

    Sicherheit zuerst

    Flugkorridor, Geofence und Sperrzonen sind Teil der Auslegung von Anfang an und keine nachträgliche Ergänzung.

Bis über die Kármán-Linie

In 100 Kilometern Höhe beginnt nach gängiger Definition der Weltraum. Dorthin soll unsere Rakete Experimente tragen und sie danach am Fallschirm zurückbringen.

Troposphäre
0–12 km
Stratosphäre
12–50 km
Mesosphäre
50–85 km
Thermosphäre
ab 85 km
Kármán-Linie
100 km

Wo wir stehen

Ganz am Anfang. Heute gibt es die Idee, ein erstes Konzept und diese Seite.

  1. Phase 0 · aktuell

    Idee und Konzept

    Mission, Anforderungen und ein erster Gesamtentwurf.

  2. Phase 1

    Auslegung und Simulation

    Flugbahn, Struktur und Regelung am Rechner durchspielen.

  3. Phase 2

    Tests am Boden

    Teilsysteme bauen und einzeln prüfen, bevor sie zusammenkommen.

  4. Phase 3

    Erster Flug

    Wenn alles am Boden funktioniert und die Bewilligungen vorliegen.

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